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STIMMSINN

Herzlich willkommen auf dieser Seite!

Ich bin Anna Stijohann, Sängerin und Gesangspädagogin. Ich liebe meine Arbeit. Ich bin ein leidenschaftlich neugieriger Mensch. Eine Forschernatur. Jeden Tag erlebe ich mit den Menschen und den Stimmen, die mir begegnen, Neues. Schönes und Anstrengendes, Überraschendes und Bewährtes. Bisher sammle und verknüpfe ich die meisten Ideen, Gedanken und Fragen, die sich aus meiner Arbeit ergeben, in meinem Kopf.

Nun wird es Zeit diese Gedanken zu teilen!

Viel Freude beim Lesen!

In Ähnlichkeiten denken

Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück, an einem großartigen Workshop teilzunehmen. Das syng:training von und mit Kenneth Posey ist ein streng funktionaler Ansatz im Bereich Pop- und Musicalgesang und unterscheidet sich sehr von der ganzheitlichen Arbeitsweise, die ich normalerweise pflege. Am Anfang war ich unsicher. Vielleicht kann ich damit gar nicht so recht etwas anfangen oder möglicherweise widerspricht es dem, was ich sonst für wichtig und richtig erachte? Aber nach dem ersten halben Tag waren meine Bedenken verflogen. Natürlich auch, weil das syng: training wirklich gut funktioniert, aber vor allem, weil ich es geschafft habe, meine innere Einstellung anzupassen. Anstatt mich an den Unterschieden festzuklammern und mir immer wieder die Frage zu stellen, ob das jetzt gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, habe ich beschlossen, in Ähnlichkeiten zu denken.

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Zwei Seiten der gleichen Medaille

Die Basis meiner stimmbildnerischen Arbeit bildet seit nunmehr fast zehn Jahren die Idee der beiden Atemtypen SOLAR und LUNAR. Man mag davon halten, was man will, für mich sind die Gedanken- und Unterrichtsansätze, die ich im Rahmen meiner Fortbildung zum „natural voice teacher“ bei Renate Schulze-Schindler (Autorin des Buches „Sonne, Mond und Stimme“) kennengelernt habe, wahre Schätze. Schätze, die weit über das hinausgehen, was der ein oder andere aus gutem Grund als „Schubladendenken“ ablehnt. Und das faszinierendste dieser Arbeit sind für mich nicht die bipolaren Gesetze und Unterschiede an sich, sondern das, was geschieht, wenn die Menschen wieder beginnen in ihrem eigenen Rhythmus zu schwingen.

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Losgehen mit dem, was ist

Sowohl als Sängerin, als auch als Pädagogin muss ich mich immer wieder entscheiden, wie ich beginnen möchte. Mit der Unterrichtsstunde, mit meinem eigenen Einsingen, mit den Vorbereitungen für ein Konzert. Natürlich kenne ich unzählige Übungen für Körper und Stimme und doch mache ich die Erfahrung, dass es mich und meine Schüler am glücklichsten macht, wenn ich an das anknüpfe, was gerade da ist. Denn irgendetwas ist immer da, in das ich mich mit meiner Stimme einfädeln kann.

So kann ich mich organisch auf einen Weg begeben, der noch offene Möglichkeiten bereit hält und mir erlaubt, immer wieder, auch in den kleinsten Dingen, über mich hinauszuwachsen.

Dieser Weg beginnt mit dem Wahrnehmen.

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Über mich