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STIMMSINN

Herzlich willkommen auf dieser Seite!

Ich bin Anna Stijohann, Sängerin und Gesangspädagogin. Ich liebe meine Arbeit. Ich bin ein leidenschaftlich neugieriger Mensch. Eine Forschernatur. Jeden Tag erlebe ich mit den Menschen und den Stimmen, die mir begegnen, Neues. Schönes und Anstrengendes, Überraschendes und Bewährtes. Bisher sammle und verknüpfe ich die meisten Ideen, Gedanken und Fragen, die sich aus meiner Arbeit ergeben, in meinem Kopf.

Nun wird es Zeit diese Gedanken zu teilen!

Viel Freude beim Lesen!

Über den Tellerrand

Zu Beginn der Sommerferien habe ich mich mit vier engagierten Gesangspädagogikkollegen zum Austausch getroffen. Dieses Treffen hat in mir noch lange fortgewirkt und gerade die offenen Fragen, die unterschiedlichen Meinungen und Schwerpunkte regen mich noch immer zum Nachdenken an. Eines der Themen, die uns intensiv beschäftigt haben, ist die Frage nach der Selbstverantwortung jedes einzelnen Schülers. In einigen meiner vergangenen Artikel kam dieses Thema und meine Meinung dazu schon zur Sprache (vgl. Wieviel muss ich üben? oder Die Sehnsucht nach der sängerischen Freiheit), aber durch die Diskussion mit den Kollegen konnte ich noch neue Einsichten hinzugewinnen. Die möchte ich heute und hier mit euch teilen.

 

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Was ist Präsenz?

Jeder Sänger und jeder Chor wird mit dem Thema „Präsenz“ spätestens dann konfrontiert, wenn es ums Auftreten geht. Mancher Mensch hat eine natürliche Präsenz und kann diese auch auf der Bühne behalten, andere müssen sich jene erst mühsam erarbeiten. Aber geht das überhaupt? Hat man nicht einfach das „gewisse Etwas“ oder eben nicht? Natürlich gibt es da Unterschiede, aber wenn es um eine natürliche Präsenz geht, können wir uns wieder an Kindern orientieren. „Stelle niemals Kinder oder Tiere auf die Bühne, sie werden alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, das ist eine alte Theaterweisheit. Nicht ohne Grund.

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Wie sag ich's meinem Schüler?

Ich vermeide in meinem Unterricht wenn möglich die Begriffe „richtig“ und „falsch“.

Ist das sinnvoll? Geht das überhaupt? Gibt es ein konkretes Ergebnis, wenn ich als Gesangspädagoge mich mit Bewertungen und Urteilen so gut es geht zurückhalte?

Ich denke ja und bin sogar der Meinung, dass wirklich tiefgehende Erkenntnis und Entwicklung nur möglich sind, wenn mein Tun, mein Experimentieren nicht im Sinne eines „objektiven“ Maßstabes bewertet wird.

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Über mich