Stille

Tiefer gehen

Anna wird syng:TRAINER
STIMMSINN

Herzlich willkommen auf dieser Seite!

Ich bin Anna Stijohann, Sängerin und Gesangspädagogin. Ich liebe meine Arbeit. Ich bin ein leidenschaftlich neugieriger Mensch. Eine Forschernatur. Jeden Tag erlebe ich mit den Menschen und den Stimmen, die mir begegnen, Neues. Schönes und Anstrengendes, Überraschendes und Bewährtes. Bisher sammle und verknüpfe ich die meisten Ideen, Gedanken und Fragen, die sich aus meiner Arbeit ergeben, in meinem Kopf.

Nun wird es Zeit diese Gedanken zu teilen!

Viel Freude beim Lesen!

Wie sag ich's meinem Schüler?

Ich vermeide in meinem Unterricht wenn möglich die Begriffe „richtig“ und „falsch“.

Ist das sinnvoll? Geht das überhaupt? Gibt es ein konkretes Ergebnis, wenn ich als Gesangspädagoge mich mit Bewertungen und Urteilen so gut es geht zurückhalte?

Ich denke ja und bin sogar der Meinung, dass wirklich tiefgehende Erkenntnis und Entwicklung nur möglich sind, wenn mein Tun, mein Experimentieren nicht im Sinne eines „objektiven“ Maßstabes bewertet wird.

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Singen ist Singen

Noch immer gibt es viele Missverständnisse zwischen klassischen Sängern und Gesangspädagogen und Kollegen aus dem Bereich Pop, Jazz oder Musical. Die einen sängen „mit dem Körper“ die anderen nur „aus dem Hals“, bei den einen könne man „sowieso nie den Text verstehen“ oder „wer einmal klassischen Unterricht gehabt habe, könne nie wieder glaubhaft einen Popsong singen“.
In einem Austauschtreffen mit meinen Lehrauftragskollegen der Universität Koblenz hat dazu ein Kollege den Nagel auf den Kopf getroffen: „Singen ist zuallererst einmal Singen. Und wir müssen lernen zu unterscheiden, was ist Technik und was ist Stilistik.“
In diesem Sinne möchte ich mich in diesem Artikel als Mittler und Dolmetscher versuchen um einige Vorurteile und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

 

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Innen und Außen

Singen bewegt sich ständig zwischen Innen und Außen. Meist sind wir im Außen mit hören beschäftigt. Wie klingt meine Stimme? Treffe ich den Ton? Klingt mein Gesang so, wie ich es mir vorstelle? Im Inneren können wir spüren. Wie fühlt sich ein Ton an? Wie erfüllt der Klang mich mit Resonanz? Wo gibt es Spannung oder Gewicht?

Nur wenn Innen und Außen beide gleichermaßen präsent sind, sind wir und damit unsere Stimmen es auch. Sind wir nur im Außen, wirkt unser Gesang gekünstelt und ist in den allermeisten Fällen viel anstrengender als nötig. Sind wir nur im Innern, mag unser Singen uns selbst erfüllen, ist aber weder bühnen- noch chortauglich. Wenn wir nur in uns selbst klingen, ist es schwer mit anderen – sei es Publikum oder Mitsänger – in Kontakt zu treten. Und das ist es, was wir ja schließlich möchten: Mit dem Außen in Kontakt treten um unser Innerstes mitzuteilen. Ja vielleicht sogar, in einen echten beiderseitigen Austausch zu geraten.

 

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Über mich