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STIMMSINN

Herzlich willkommen auf dieser Seite!

Ich bin Anna Stijohann, Sängerin und Gesangspädagogin. Ich liebe meine Arbeit. Ich bin ein leidenschaftlich neugieriger Mensch. Eine Forschernatur. Jeden Tag erlebe ich mit den Menschen und den Stimmen, die mir begegnen, Neues. Schönes und Anstrengendes, Überraschendes und Bewährtes. Bisher sammle und verknüpfe ich die meisten Ideen, Gedanken und Fragen, die sich aus meiner Arbeit ergeben, in meinem Kopf.

Nun wird es Zeit diese Gedanken zu teilen!

Viel Freude beim Lesen!

Intuition und Singen

In meinem Kurs „Anders Denken – Anders Singen“ am ersten Samstag diesen Jahres ging es unter anderem um den Begriff „Intuition“. Um natürlich und stimmig zu singen, braucht es meines Erachtens nach eine gute Portion Intuition. Aber was bedeutet das eigentlich? Heißt intuitiv Singen einfach „aus dem Bauch heraus“ zu singen? Bedeutet das, dass dem Einen das Talent in die Wiege gelegt ist und dem anderen nicht? Kann ich intuitives Singen lernen? Gibt es ganz allgemein so etwas wie intuitives Lernen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

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Jubilieren gegen Höhenangst

Ich arbeite in meinem Unterricht und in meinen Chören mit Sängern ganz unterschiedlichen Levels. Wenn ich mit Anfängern arbeite, höre ich häufig den Satz: „Ich kann nicht hoch singen.“ Manchmal auch in der Form: „Meine Stimme ist immer so piepsig oder schrill, wenn ich hohe Töne singe.“ Gerade in den letzten Wochen habe ich mich besonders über diese „Höhenangst“ gefreut, denn es gibt kein besseres Mittel dagegen als Jauchzen, Frohlocken und Jubilieren. Und wann könnte man das besser tun, als zur Weihnachtszeit.

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Lebendig sein heißt instabil sein

In der vergangenen Woche hat mich vor allem ein Begriff begleitet: Instabilität. Meist assoziieren wir mit dem Wort „instabil“ etwas Ungutes, Gefährliches. Wenn wir instabil sind, sind wir angreifbar, fehlt uns die Standfestigkeit, sind wir orientierungslos, begeben wir uns auf heikles Terrain. Doch was ist mit den Wolkenkratzern, die absichtlich so gebaut werden, dass sie leicht flexibel sind, damit sie bei einem Erdbeben nicht so leicht umstürzen können? Ist das nicht ein Widerspruch? Was kann dieser Widerspruch uns über Singen erzählen? Warum brauchen wir beim Singen ganz dringend eine gute Portion Instabilität? Und was hat Instabilität mit Lebendigkeit zu tun?

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